Energieausweis und MEHR

Wenngleich der Energieausweis bei Vermietung, Verpachtung, Verkauf und dgl. nach dem Energieausweisvorlagegesetz verpflichtend ist, meist als Übel angesehen wird, so ist er für uns ein Indikator für funktionierende Gebäude.

 

Und wann funktioniert, energetisch betrachtet ein Gebäude gut?

  • wenn es luftdicht gebaut ist
  • wenn die Wärmebrücken verhindert werden, und die Details gut geplant sind
  • wenn die Überhitzung im Gebäude verhindert wird
  • wenn die Wärmedämmung optimiert wurde
  • wenn die internen Wärmequellen genutzt werden

Und all das, um das Wohlbefinden zu stärken und die Energiekosten gering zu halten!

 

All das, nebst der Energiegewinnung einer PV Anlage, können sie den Energieausweisen sowie den Simulationen der VIVERO Häuser entnehmen.

  • Die Luftdichtigkeit ersehen Sie aus den Werten des Blower Door Test. Der n50 Wert liegt bei unseren Gebäuden unter 0,6, was der Luftdichtigkeit eines Passivhauses und somit allerhöchsten Qualitätskriterien entspricht.
  • die angewandten Details wurden thermisch simuliert und optimiert, um Wärmebrücken zu verhindern.
  • Jeder Raum wir einzeln berechnet und der optimale Sonnenschutz festgelegt, um die Anforderungen an das Wohlbefinden, welche durch die ÖNORM B8110-3 festgelegt wurden, zu erfüllen. Der optimale Sonnenschutz kann nun ein außenliegender Raffstore, eine innenliegende Jalousie, eine Textilrollo, ein Plissee oder auch ein Vorhang sein. Es kann auch gar kein Sonnenschutz erforderlich sein. Die Minimalanforderungen werden bei jedem Haus errechnet, und die Art des Sonnenschutzes fließt in unser Angebot ein.
  • Wir optimieren die Wärmedämmung, sodass ein optimales Preis-Leistungsverhätlnis bei der Investition sowie ideale Oberflächentemperaturen im Winter geschaffen werden.
  • Interne Wärmequellen sind natürlich die Bewohner, aber auch Waschmaschine, Geschirrspüler, Herd, Backrohr, Heizung sowie Warmwasserspeicher. All diese Elemente sollten tunlichst im warmen Bereich, also in den beheizten Zonen positioniert werden, um einerseits die Wärmeverluste zu minimieren und andererseits die entstehende Wärme als Wärmequelle zu nutzen. Es wird dadurch jede Energiequelle genutzt, nichts geht verloren.

Unsere Häuser sind energetisch optimiert geplant und gebaut.

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Warum Papierflocken als Dämmung

In den Tagen wurden wir oft mit der Frage konfrontiert, warum wir unser Häuser in Holzriegelbauweise und nicht in Brettsperrholzelementen ausführen?

 

Nun, grundsätzlich finden wir, dass Brettsperrholzelemente eine tolle Sache sind. Mehrschichtiger Aufbau aus Holzteile wären für unser Haus passend. Formstabil, natürlich, dünn und zart, also Oberfläche sehr natürlich, wenn geölt.

 

Wichtig ist jedoch auch für uns der U-Wert, also jener Wert, der den Wärmedämmgehalt charakterisiert, und somit entscheidenden Einfluss auf die Oberflächentemperatur und die Heizkosten hat. Und da ist eine zusätzliche Wärmedämmung auf das Holzelement erforderlich. Einerseits wollen wir eine gut gedämmte Fassade, die ökologisch vertretbar ist. Und da wäre ein Aufbau nur mit einem Vollwärmeschutzsystem möglich. Leistbar nur mit EPS, mind. 20cm dick. Wir haben das der Holzriegelwand, mit 24cm Wärmedämmung aus recycelten Papierflocken gegenüber gestellt und uns für die 2 Variante entschieden. Für uns ist immer noch nicht gelöst, wie in vielen Jahren das EPS entsorgt werden wird. Angesehen davon, dass hier eine hoher Energieaufwand für die Produktion des Wärmedämmstoffes erforderlich ist.

 

Deshalb bleiben wir bei der Riegelwand, 24cm stark, innen mit verklebten OSB-Platten verkleidet, außen mit diffusionsoffenen Weichfaserplatte und diffusionsoffenem Putz verkleidet. Damit die Außenwand auch tatsächlich über die Jahre keine erhalten bleibt, wird innen eine Installationsebene vorgesetzt. Wasser, Strom und sonstige Leitungen durchdringen die luftdichte Hülle nicht.

Toll wäre natürlich, anstatt der Papierflocken mit Stroh zu dämmen. Jedoch haben wir hier, um ganz offen und ehrlich zu sein, einfach keine Erfahrung und verlassen uns auf unser bisher Erprobtes. Aber, wir forschen und probieren weiter.

 

Wir denken, dass wir hier einen erprobten, zeitlosen und langlebigen Wandaufbau gewählt haben, an dem unsere Kunden lange Freude haben werden.



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Blog/Start

Heute ist unser Blog Start. Natürlich ist man immer wieder im Zweifel, tu ich mir das an, ist das wirklich erforderlich, mache ich das gerne. Und, ich mache es gerne und es ist mir ein Anliegen. Drum Starte ich heute. 

Ich/Wir informieren über all die Dinge, die uns rund ums Bauen beschäftigen. Über das Planen, die Qualität, über unsere Gedanken zum seriellen und individuellen Planen und  Bauen und beantworten natürlich gerne Fragen oder starten mit Euch Diskussionen.

Ziel ist es, die Qualität der Baukultur und Bauqualität zu heben. Wir wollen mit Euch einen Weg zum idealen Traumhaus finden. Natürlich bin ich mir bewusst, dass das Traumhaus ein  subjektives ist, ich spreche und schreibe also kaum über Schönheit (mhhh... vielleicht auch doch) sondern vielmehr über all die dazugehörigen Faktoren.

Ich freu mich auf diese Zeit und natürlich über Euer Feedback.

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